Die virtuelle Loipe - Längenempfehlungen

Langlaufski

Die maximale Skilänge ergibt sich aus Körpergröße plus den Zuschlägen aus den Tabellen. Kürzere Ski sind einfacher zu beherschen (vor allem in Kurven, Abfahrten), gleiten jedoch schlechter und sind weniger spurtreu. Das gilt auch für Kurzski bzw. sogenannte Cruiser. Abweichend von den folgenden Tabellen empfehlen mittlerweile etliche Hersteller Skilängen in Abhänigkeit vom Körpergewicht (siehe z.B.:Längenempfehlung für Fischer-Racing Ski). Eine zusätzliche Unterscheidung in verschiedene Härtegrade findet meist nur noch bei Sport- und Rennmodellen statt.
Lauftechnik
klassisch+20 cm
Skating+10 cm
Körpergewicht
leicht-5 cm
normal 0 cm
schwer+5 cm
Verwendung
Allround 0 cm
Special (Rennen)+5 cm

Beispiel: Länge der Klassik-Ski für Körpergröße 188 cm - leicht - Rennen
188 cm + 20 cm - 5 cm + 5 cm = 208 cm

Auch in der Breite variieren Langlaufski. Schmale Ski sind leichter und schneller, erfordern jedoch mehr Gleichgewicht und sind empfindlicher. Wer vor allem abseits von maschiniell gespurten Loipen wandern möchte, wählt ebenfalls lieber breitere Modelle. Ob die Skihärte passt, lässt man am besten im Fachgeschäft mit der Papierstreifenmethode oder mit speziellen Messgeräten prüfen.


Langlaufstöcke

Die Stocklänge wird (von den meisten Herstellern) von der Spitze bis zum Griffende gemessen. (Sinnvoller wäre eine Messung bis zur Schlaufe, denn die effektive Stocklängen je nach Griffform um ca. 2 bis 4 cm kürzer.) Die Stocklänge ergibt sich aus Körpergröße mal dem Faktor aus der Tabelle. Auch hier wählen Anfänger eher eine Nummer kleiner. Je mehr Kraft und Gleichgewicht man hat um so längere Stöcke kann man wählen. Als Faustregel für die klassische Technik Achsel- bis Schulterhöhe. Beim Skating gilt etwa Kinn- bis Nasenhöhe.

Lauftechnik
klassisch0.85
Skating0.90

Beispiel: Länge der Klassik-Stöcke für 188 cm Körpergröße
188 cm * 0.85 = 160 cm (Spitze-Griffende!)


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