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Technik, Methodik, ...
Patrick P

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Beitragvon Patrick P » 06 Mär 2006 13:54

Der Winter neigt sich ja nun langsam dem Ende entgegen, auch wenn er sich noch mal zurückgemeldet hat.

Was für ein Fahrrad benutzt man am besten für ein Sommertraining. Eher ein Straßenrad oder eher ein MTB? Schrubbt man Strecke oder weniger Strecke und dafür mehr Steigungen?

(Noch) ratlos,

Patrick.

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Frank
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Beitragvon Frank » 06 Mär 2006 15:11

Ich denke zum Langläufer passt eher das MTB. (Belastungsspitzen, Mobilisierung ...) Berge gehören dazu.

Ich bin allerdings Triathlet, und schrubbe daher vor allem Strecke mit dem Rennrad.
Zuletzt geändert von Frank am 06 Mär 2006 16:48, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon christoph » 06 Mär 2006 15:59

Ich benutze haupsächlich das rennrad. Fahre ich mit zur Arbeit. 16km Hin- und 16km zurück
Gruß
Christoph

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Beitragvon zauberer » 06 Mär 2006 16:41

ich bevorzuge das MTB, fahre aber reine Grundlage lieber auf dem RR.
Das geht mit dem MTB im Gelände nicht so gut.

beides hat seine Berechtigung

Gast

Christian_D

Beitragvon Gast » 06 Mär 2006 23:12

Hallo,

ich halte es für sinnvoll erstmal Grundlagenausdauer auf Straßen bzw. Asphlat auf ebenen Strecken zu trainieren, danach kann man weiter sehen. Meines Erachtens ist für jemanden, der über den Sommer eine gewisse Form halten will Grundlagenausdauer und später Krafttraining am Berg (Kraftausdauer) am sinnvollsten. Scherze wie Sprint und Schnellkraft sind weniger interessant.
Wenn du Straßen fahren willst, ist das Rad erstmal egal, das geht sowohl mit dem Rennrad, als auch mit MTB, wobei es mit RR doch viel einfacher und entspannter geht. Für's Gelände brauchst du dann noch eher ein MTB.
Ich sehe die Gefahr im Geländefahren an der Belastung und den gewissen Spaßfaktor. Man merkt gar nicht so schnell, wenn man im Gelände an die Grenzen geht. Die Kontrolle und Disziplin über den Puls ist oft viel schwerer als auf der Straße, man läßt sich viel schneller zum "Heizen" verleiten.

MfG
Christian

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Beitragvon Frank » 07 Mär 2006 8:04

Ich stimme Christian zu, Pulskontrolle ist auf dem Rennrad leichter und macht im Gelände aufgrund der vielen Geländereize kaum Spaß.

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Je nach Laune

Beitragvon Beldin » 07 Mär 2006 8:39

Als Ersti (erste Saison LL) kann ich nur eins sagen:

Das eine tun, das andere nicht lassen!

Ich denke für die Grundlagenausdauer ist das RR die einzige Möglichkeit. Auf dem MTB kann man jedoch Gleichgewichtsgefühl und Körperbeherrschung trainieren und meiner unmaßgeblichen Meinung nach ist beides gefragt beim LL.

Da ich nebenher noch Joggen gehe ist es für mich nicht so wichtig auf der Strasse km abzuspulen. Ich bin daher eher auf Trails zu finden.

Ich denke auch, dass es ein wenig Geschmacksache ist, wenn ich mir vorstelle in Berlin oder Hamburg auf ein MTB zu sitzen käme ich mir wohl ein wenig verloren vor. Die paar Hügel kann man wohl nicht "Mountain" nennen.

Axel <-- wohnt so nahe an der Alb, dass er am Samstag hochfahren kann!!!

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Beitragvon Frank » 07 Mär 2006 9:04

jetzt werde mal nicht frech ;)

Ich glaube nicht, dass du die Hügel im Norden abseits der Straße (im feinen norddeutschen Sand) mit dem Hollandrad bezwingst. Kommt auch nicht immer auf die Höhe an, man kann den Hügel ja um so öfter hochfahren.

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Beitragvon christoph » 07 Mär 2006 9:11

Apropos berg,

ich habe mal in Lübeck gewohnt. Die höchste erhebung war der Bungsberg. ca 170m hoch :oops:
Den musste aber oft hochfahren wenn de Trainieren willst 8)
Hier in Bayern ist das anders. Hochfahren bis zum erbrechen :D
Gruß

Christoph



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Patrick P

Beitragvon Patrick P » 07 Mär 2006 11:40

So in etwa habe ich die Antworten erwartet. Da ich im Sommer auch mal längere Zeit Grundlagen trainieren wollte, habe ich an das Rad gedacht. 2 bis 4h joggen halte meine Gelenke dann doch nicht so gut aus, so lange radfahren schon eher. Mal sehen, was ich mir anschaffen werde.

Gast

Beitragvon Gast » 18 Mär 2006 21:47

Hallo,

das Radfahren ist leider nur bedingt geeignet um die form für Skilanglauf zu halten. Der Bewegungsablauf ist nahezu Grundlegend verschieden, gerade was die freie Technik betrifft. Ich bin diesen Winter ein paar wenige male zum ersten mal geskatet und hatte enorme konditionelle Probleme. Ich bin letztes Jahr über 2500 km Rad gefahren und viel gejogged, trotzdem die Probleme. In der klassischen Technik ist es nicht ganz so extrem, obwohl der richtige Abdruck eine wesentlich explosivere Bewegung als einfach nur runder Tritt auf dem Rad ist, so was kann man auch nicht mit Sprints trainieren.
Mal ganz zu schweigen vom Armeinsatz. Auf dem Rad ist es jetzt wieder ungewohnt, wenn die Arme nix zu tun haben, da sehnt man sich nach zwei Stöcken, die einem beim Vorschub helfen. Vielleicht eine neue Erfundung: Nordic Cycling :wink:

Gruß,
Christian

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Beitragvon zauberer » 19 Mär 2006 7:34

hi Christian,

enorme konditionelle Probleme durch Radfahren ist ja ganz was Neues :mrgreen:
Könnte dran liegen, dass es "nur" 2.500km waren und
....Ich bin diesen Winter ein paar wenige male zum ersten mal geskatet ...
es einfach beim ersten Mal Skaten technisch nicht rund läuft.

Gerade zum Erhalt und Aufbau der Grundlagenausdauer, die ja Basis aller "Kondition" ist, ist Radfahren sehr gut geeignet.
Spezifische Trainingsmittel wie Skiroller bringen dann die spezifische Kraft (v.a. im Oberkörper) Kraftausdauer und Technik.

Ausserdem glaube ich, dass schnelles Laufen in klassischer Technik mehr vom explosiven Beinabdruck und der Oberkörperkraftausdauer abhängig ist, als die mehr fließende Skatingtechnik.


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